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Was ist Gluten? Alles Wissenswerte über Glutenunverträglichkeit

Lana Büttner

Das ist ein Gastbeitrag von Lana Büttner


Lana Büttner ist als Certified Health Coach, mit einem Ansatz der funktionellen Medizin in Verhaltensänderungen geschult und befähigt Menschen, dauerhafte Änderungen ihres Lebensstils vorzunehmen, um ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu unterstützen.
Als Expertin hat sie diesen Artikel verfasst, mit jeder Menge Wissen rund um das Thema Gluten und glutenfreie Ernährung.

In diesen Artikel möchte ich das Thema Gluten beleuchten. Was ist eigentlich Gluten? Warum ist es so wichtig, sich dessen bewusst zu sein? Wer kann davon profitieren, glutenfrei zu leben? 


Es ist bekannt, dass Gluten zu den drei Lebensmitteln gehört, die am meisten zu Entzündungen im Körper beitragen, die anderen beiden sind industrielle (pflanzliche) Öle und raffinierter Zucker.

Wir klären auf: Was ist Gluten?

Gluten ist ein Gemisch aus Proteinen, das in den Samen einiger Getreidearten vorkommt. Ein Bestandteil von Gluten ist das Proteinfragment Gliadin. Gliadin führt zu einer erhöhten Freisetzung von Zonulin, das an die Darmwand bindet und Kanäle öffnet, was zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmbarriere führt (Leaky Gut). Dadurch können vermehrt Fremdkörper aus dem Verdauungssystems wie teilweise verdaute Nahrungsproteine, Darmbakterien und bakterielle Fragmente sowie Toxine in den Körper gelangen, wo sie eigentlich nicht hingehören.

Es kommt zur Aktivierung von Immunzellen, die die Darmwand weiter schädigen. Zudem löst Gliadin Entzündungsreaktionen aus, die ihrerseits das Gewebe schädigen und weitere Reaktionen in Gang setzen.
Dies kann zu Autoimmunreaktionen führen und Erkrankungen begünstigen sowie Unverträglichkeiten auslösen.

Mit jeder glutenhaltigen Mahlzeit entstehen dann immer mehr Probleme mit der Verdauung und die Darmbarriere kann ihre Funktion als größtes Schutzschild gegen schädliche Stoffe von außen nicht mehr aufrechterhalten. Dies führt dazu, dass schädliche Substanzen in den Körper eindringen können, während gleichzeitig wichtige Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden können.

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Worin ist Gluten enthalten?

Gluten ist in mehreren Getreidearten zu finden: Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel und Gerste.
 
Produkte, die diese Getreideformen enthalten können, sind unter anderem:
Brötchen und Brote, Brezeln/Laugengebäck, Knäckebrot und andere trocken Brote, Zwieback, alle Feinbackwaren wie Torten und Kuchen, Pizza, Quiche, Flammkuchen, Nudeln, Kleingebäck wie Croissants, Kekse, sowie Teigwaren, Bulgur, Couscous, Weizenbier.
Gluten befindet sich auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln: Gemüsefertiggerichte mit Saucen oder in Teig gefüllt/paniert, Butter- und Würzmischungen, panierte Erzeugnisse, Pommes frites, Müslimischungen, gewürzte/ pikante Nusssnacks, Salat Saucen, Wurstwaren, Süßigkeiten usw.
 
Gliadin ist ein Klebeeiweiss, das Produkte schön klebrig macht und sich somit  gut für die industrielle Verarbeitung eignent.
Das gezüchtete Getreide in vielen Produkten enthält extra viel Gluten, um diese so widerstandfähiger zu machen.

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Durch welche Beschwerden äußert sich eine Glutenunverträglichkeit?

Eine Glutenunverträglichkeit wird mit vielen verschiedenen Symptomen in Verbindung gebracht:
  • Verdauungsbeschwerden: veränderter Stuhlgang, Blähungen, Bauchschmerzen, Leaky Gut (durchlässiger Darm)
  • Müdigkeit und Energielosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Hautausschlägen, Dermatitis

Es gibt sogar eine Verbindung zu Erkrankungen wie Diabetes, Parkinson, Autismus und Autoimmunerkrankungen.


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Wer sollte achtsam sein und gluten vermeiden?

Leider gibt es derzeit nur unzureichende konventionelle Tests zur Diagnose von Glutenunverträglichkeit. Die meisten Kliniken testen nur auf Zöliakie – eine Autoimmunerkrankung und Allergie gegen Gluten.
Wenn du die oben genannten Symptome hast, kannst du versuchen Weizen und andere glutenhaltige Lebensmittel mindestens zwei Wochen vollständig aus der Ernährung zu streichen und sie danach wieder langsam einzuführen.
Fühlst du dich während der Eliminierungsphase besser und nach der Wiedereinführung von Gluten schlechter, kann das darauf hinweisen, dass du eine Glutenintoleranz hast.
 
Viele Menschen erleben eine Verbesserung der oben genannten Symptome, wenn sie Gluten als Störfaktor aus ihrer Ernährung entfernen oder reduzieren. Eine Ernährung mit glutenfreien Broten und Brötchen kann für den Beginn hilfreich sein. Jeder reagiert in unterschiedlichem Maße auf die verschiedenen Glutenformen. Deshalb kann es hilfreich sein, es für dich selbst zu testen.
Wenn du dabei Unterstützung brauchst, kontaktiere mich gerne für ein 1:1 Coaching.
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Liebe Grüße,

Lana Büttner, Functional Health Coach

www.lanabuettner.com